Herzlich Willkommen!


DPSG Bezirk Recklinghausen
DPSG Bezirk RecklinghausenDonnerstag, 24. Dezember 2020 12:36
Bezirkskurat Lukas Hegemann zieht ein Fazit für die diesjährige Friedenslichtaktion.
In diesem Sinne wünschen wir euch, euren Familien und euren Stämmen ein friedliches und gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Start in ein glückliches und vor allem gesundes neues Jahr!
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DPSG Bezirk RecklinghausenMittwoch, 23. Dezember 2020 10:42
Zeit

Zeit zum Lachen
Zeit zum Denken
Zeit für andere
nicht nur zum Schenken

Zeit für Stille
Zeit für Gefühl
Zeit für Nähe
und Ruhe im Gewühl

Zeit für Musik
Zeit für Herzen
Zeit für Leben
mit liebenden Herzen.
(Autor*in unbekannt)

ausgewählt von Anja Totzeck, DPSG St. Bonifatius, Wö-Referentin
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DPSG Bezirk RecklinghausenDienstag, 22. Dezember 2020 12:17
Jacob und Wilhelm Grimms "Die Sterntaler" gelesen von Lioba Vienenkötter. Schnappt euch eine Tasse Tee und gönnt euch einen Moment der Ruhe.
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DPSG Bezirk RecklinghausenMontag, 21. Dezember 2020 11:13
Im Rahmen unserer Postkartenaktion gibt es hier einen Gruß, der nicht an eine*n sondern an euch alle gerichtet ist:

Hallo liebe*r Grußempfänger*in,

was für ein Jahr! Es ist eigentlich zum Vergessen, aber ist es wirklich so oder hat es auch irgendwo eine gute Seite gehabt?
Die Antwort fällt für jeden natürlich sehr anders und individuell, aber eins hat es uns doch alle gelehrt. Unser "normales" und etabliertes Leben und unsere Gesellschaft ist zerbrechlicher als gedacht. Diese Zerreissprobe für Staaten, Menschen und Familien hat uns gezeigt, das vermeintlich unveränderbare und unvorstellbare Dinge passieren können und zwar für alle. Schulen zu? Näh! Geschäfte schließen? Nie im Leben! Gottensdienst im livestream bei Youtube?? Bist du irre! Gruppenstunde online und nicht draußen im Wald? kein Bock drauf! Alle Menschen sollen eine Maske tragen? Von wegen, mach ich nicht mit!
Und doch, wie Du ja selber weißt, klappt es, wenn alle an einem Strang ziehen und dem Ruf und der Bitte der Regierung folgen. Wir erleben insofern ein beispielloses Jahr für den Zusammenhalt, die Demokratie, die Wissenschaft, das Gesundheits- und Schulsystem. Dennoch erleben wir ganz konkret bei uns im Stamm ein wachsendens Desinteresse in der Pfadistufe, also der Stufe, die ohnehin schon durch äußere Einflüsse, Pubertät, Alternativen, Freund und Freundin stark konkurriert wird. Aber was sollen wir dagegen tun, als weiterzumachen, den Mut und die Hoffnung nicht aufzugeben?
Wir sehen zwar Licht am Ende des Tunnels, aber wenn dieser Lockdown, zusammen mit den Impfungen nicht funktioniert, dann wird´s eng.
Das waren jetzt eher Gedanken als Grüße zu Weihnachten, aber manchmal ist es eben auch nicht verkehrt, Dinge einzuordnen, zu resümieren und zu bewerten.
Wir als Gemeinschaft der Pfadfinder haben eine Gemeinsamkeit, etwas woran wir festhalten wollen und können, weil wir wissen, dass es ganz viele von uns gibt, die das selbe Ziel und Problem haben, aber weiterhin daran festhalten und an den Lösungen arbeiten.

Sebastian Schlüter, StaVo DPSG St. Agatha
DPSG Bezirk Recklinghausen
DPSG Bezirk RecklinghausenSonntag, 20. Dezember 2020 09:57
In Waltrop gibt es dieses Jahr eine besondere Krippe im Pfarrgarten. Jesus kommt in einer Jurte zu Welt. Wöchentlich wechseln die Szenen. Ein Pfadfinder ist schon da. Bastelt doch auch ihr kleine Jurten für eure heimischen Krippen - Anleitung findet ihr ganz einfach online. Die Pfadfinder*innen aus Waltrop freuen sich aber auch über euren Besuch.

Die Krippe bedeutet…
- Gott nimmt uns an,
aber Ja dazu sagen müssen wir selbst.
- Gott schenkt uns das Leben,
aber gestalten müssen wir es selbst.
- Gott zeigt uns den Weg und das Ziel,
aber gehen müssen wir selbst.
- Gott setzt Zeichen,
aber sehen müssen wir selbst.
- Gott wird ein Kind,
aber vertrauen müssen wir selbst.
- Gott gibt uns die Fähigkeit zu glauben,
aber den Sprung wagen müssen wir selbst.
- Gott liebt uns über alles,
aber spüren müssen wir es selbst.
- Gott segnet uns Tag für Tag,
aber zum Segen für andere werden müssen wir selbst.
- Gott sagt uns, was gut und was böse ist,
aber das Gute tun müssen wir selbst.
- Gott hält uns jeden Tag seine Hand entgegen,
aber einschlagen müssen wir selbst.
(Pater Wilhelm)

Carsten Roeger, Kurat der Sippe in Waltrop
DPSG Bezirk Recklinghausen
DPSG Bezirk RecklinghausenSamstag, 19. Dezember 2020 15:26
"Frieden überwindet Grenzen" - das ist das Motto der diesjährigen Friedenslichtaktion. Aber über welche Grenzen sprechen wir da eigentlich? Natürlich hat die Pandemie dafür gesorgt, dass neue Grenzen aufgebaut wurden: Grenzen zum Schutz zur Eindämmung der Krankheit. Aber die Pandemie hat vor allem dafür gesorgt, dass wichtige Grenzen in den Hintergrund rücken: die Grenze Mittelmeer zum Beispiel, die im letzten Jahr immer mehr zu einer Grenze unserer, der deutschen und europäischen Solidarität geworden ist.

983 Menschen sind dieses Jahr schon bei ihrer Flucht auf dem Mittelmeer gestorben (Stand 29. November). Seit 2014 sind mehr als 20.200 Fliehende auf dem Mittelmeer gestorben. Das ist das Doppelte aller Mitglieder der DPSG im Bistum Münster

Denn Grenzen im Wasser verhindern nicht die Flucht. Sie verhindern das Überleben. Für viele Menschen beginnt die Flucht auf dem Wasser in Libyen. Einmal auf dem Meer gibt es zwei große Gefahren:

1. Pushbacks: Die libysche Küstenwache, finanziert unter anderem von der EU, fängt viele der Boote ab und bringt sie zurück nach Libyen in Lager des Terrors, der Gewalt und der Angst.
2. Seenot: Zwischen Januar & Mai ertrank jede*r Achte auf der Flucht.

Und dennoch berichtet Ärzte ohne Grenzen:„People told us that they would rather die at sea, that they would rather be dead in water than to spend another day trapped in Libya.”

Aber warum begeben sich Menschen in diese Gefahr? Warum riskieren sie es an den Grenzen Europas zu ertrinken oder in überfüllten Geflüchtetenlagern wie Moria oder Vathy auf Samos eingepfercht zu sein mit 20.000 Anderen, während der Rest der Welt sich mit „social distancing“ gegen die Pandemie zu schützen versucht?

Sie suchen Sicherheit, Schutz vor einem Leben der Gewalt, des Kriegs.
Kurz:
Die Menschen suchen Frieden!

Ida Vienenkötter, DPSG St. Agatha, AG Friedenslicht